Auf Festivals gefeierter Historienausflug.
[ 24.01.2026 ] am 26.1. koppelt das luru archive schloß des grauens + ursus und die sklavin des teufels
in anwesenheit des regieduos findet am 26.1. in der passage die preview von white snail statt
in der of bietet das regina mercy am 26.1.
[ 23.01.2026 ] zu triegel trifft cranach werden am 25.1. in der passage protagonist michael triegel und regisseur paul smaczny erwartet
am 25.1. spielt das regina hamnet als of
der sonntagsfilm um 5 des regina unternimmt am 25.1. eine rückkehr nach ithaka
als serbisches omu läuft am 25.1. im cineplex povratak zikine dinastije
am 25.1. interessieren sich familien für previews von woodwalkers 2 in cineplex, passage, regina und schauburg
[ 22.01.2026 ] Sie haben schon viel vom überragenden Spiel Timothée Chalamets in MARTY SUPREME gehört und sind nun gespannt auf den Film? Sie mögen die Komödien von Sönke Wortmann und freuen sich daher auf den Start von DIE ÄLTERN? Sie haben noch den Ausnahmefilm OLDBOY von Park Chan-wook in bester schmerzlicher Erinnerung und fiebern nun dem Start seines neuesten Films NO OTHER CHOICE entgegen? Sie mögen gutgemachte Künstler-Dokus und erwarten daher TRIEGEL TRIFFT CRANACH mit reichlich Neugier? Als Anhänger des unvergleichbaren Mads Mikkelsen sind Sie bereits auf dessen neuen Film DUST BUNNY gespannt? Da Sie ungewöhnliches deutsches Kino schätzen, freuen Sie sich bereits auf den prominent besetzten Film SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK? Über sechs Jahre mußten Sie warten, umso mehr freuen Sie sich auf FATHER MOTHER SISTER BROTHER, dem neuen und bereits festivalprämierten Werk von Jim Jarmusch? Und wenn Sie darüber hinaus wissen wollen, was in den kommenden fünf Wochen in den Leipziger Kinos geboten wird, dann sollten Sie sich den neuen PLAYER schnappen, der zu Wochenbeginn wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...
Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 21.01.2026 ] im cineplex gruselt am 23.1. wieder eine horror-sneak
[ 20.01.2026 ] am 22.1. besuchen regisseurin und drehbuchautor von die progressiven nostalgiker die passage
vom national theatre london kommt am 22.1. „hamlet“ ins cineplex
In dieser Woche startet mit DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER eine kluge und bestens unterhaltsame Komödie. Wir verlosen gemeinsam mit Neue Visionen zwei passende Bücher dazu – „Legendäre Dinner“ aus dem Prestel-Verlag und „Leichte Küche aus schweren Zeiten“ aus dem Regionalia-Verlag.
Ebenfalls in dieser Woche startet der OSCAR-Anwärter HAMNET. Gemeinsam mit Universal verlosen wir dazu 1 x 2 Freikarten sowie zwei Exemplare des Bestsellers „Judith und Hamnet“ aus dem Piper-Verlag.
Sony bringt in dieser Woche den Sci-Fi-Actioner MERCY in die Kinos. Wir verlosen gemeinsam 2 x 2 Freikarten.
Zum Gewinnspiel »
Letzte Woche fragten wir nach dem Titel des Films, in dem die SILENT FRIEND-Darstellerin Luna Wedler vor gut drei Jahren an der Seite Corinna Harfouchs zu sehen war. Richtig war WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN.
... weiß diese sehenswerte Doku.
... zeigt diese Doku.
Abenteuerliches für die junge Zielgruppe.
Zeitreisen und aufgebrochene Blickwinkel.
Auf Festivals gefeierter Historienausflug.
Buntes Abenteuer im All.
Wieder mal kämpft ein Mann allein.
[ 19.01.2026 ] zu das fast normale leben begrüßt die passage am 21.1. regisseur stefan sick
leibniz – chronik eines verschollenen bildes holt die passage am 21.1. anläßlich des 50. geburtstages von lars eidinger ins kino zurück
am 21.1. werden im luru beim horror-doppel mit donis evil dead trap + naked blood kombiniert
[ 18.01.2026 ] nach die guten jahre folgt am 20.1. im luru ein q&a mit dem regisseur, der eintritt zum film erfolgt auf spendenbasis
bei freiem eintritt stellt der regisseur am 20.1. in der kinobar outsider. freud vor
[ 17.01.2026 ] das luru archive bittet am 19.1. zur kombo aus dolanie’s melodie + yeti, der schneemensch kommt
als of ist 28 years later: the bone temple am 19.1. im regina zu sehen
[ 16.01.2026 ] the housemaid verbreitet am 18.1. im regina spannung als of
im schatten des orangenbaums ruht am 18.1. der sonntagsfilm um 5 des regina
die passage spielt am 18.1. beim strickkino notting hill
familien interessieren am 18.1. previews von die drei ??? – toteninsel in cineplex, passage, regina und schauburg
die kinobar zeigt am 18.1. nochmals invisible people
[ 15.01.2026 ] am 17.1. gibt’s wieder knalltheater in der kinobar
[ 15.01.2026 ] Es kam, wie es kommen mußte. Bevor vermutlich bereits ab Mitte Februar mal wieder frühsommerliche Temperaturen für das Wegbleiben eines Kinopublikums verantwortlich gemacht werden, mußte dieses Mal die Kälte herhalten, denn es geschah Unfaßbares, etwas, das auch all die Klimamoralisten dieses Landes an den Rand ihrer Vorstellungs- und Belastungsgrenze brachte: Schnee! Und Eis! Und das alles auch noch im Winter! Das kann man sich nicht ausdenken ...
Der Branchendienst „Spot“ wurde regelrecht emotional: „Ja, man spürt das Wetter ...“ Herrlich! Ob es den Kollegen dabei nun im Rücken zwickte, der Frost fiese Gichtschübe in die Finger trieb oder einfach nur die Rotznase lief, ich weiß es nicht, und es ist mir sogar herzlich egal, weil deren Analyse, wonach kaum einer eben wegen der nicht hinnehmbaren (für nüchternere Zeitgenossen indes jahreszeitlich völlig normalen) Wetterbedingungen ins Kino fand, so pauschal nicht stimmt. Während Filme wie AVATAR: FIRE AND ASH vielleicht auf Grund ihrer Qualität ganz normal abbauten, zog es scharenweise ganze Familien in CHECKER TOBI 3 – DIE HEIMLICHE HERRSCHERIN DER ERDE, und sicher wäre Filmen wie EIN EINFACHER UNFALL und RENTAL FAMILY noch ein paar Zuschauer mehr zu wünschen gewesen, sie sind aber doch ganz okay gestartet! Es bleibt die schon mehrfach geäußerte Vermutung, daß es zu mehr im Moment beim Arthouse-Publikum womöglich nicht reicht.
Bitter hingegen war das Abschneiden von SONG SUNG BLUE. Ein waschechter Crowdpleaser an sich – und trotzdem wurde er im Prinzip übersehen. Obwohl er zutiefst berührt, obwohl er großartig geschrieben und bis in die kleineren Rollen hervorragend besetzt ist, obwohl Universal eine griffige Kampagne hingelegt hat, obwohl er auch beim zweiten Sehen noch immer das Herz pochen läßt ... Daß der Film auch, aber eben nicht maßgeblich von Neil Diamonds Musik erzählt, könnte tatsächlich ein Publikum abgehalten haben, das mit dessen Musik wenig anzufangen weiß, wobei das gar nicht nötig ist. Das weiß man aber erst, wenn man im Kino war ...
Wetterfestigkeit im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 13.01.2026 ] in der kinowoche ab 15.1. ist the housemaid im cineplex mehrfach als of zu sehen
am 15.1. erkunden reiselustige im cineplex australien in 100 tagen
[ 12.01.2026 ] inherent vice – natürliche mängel holt das luru am 14.1. auf die leinwand zurück
die passage begrüßt am 14.1. zur premiere von smalltown girl hauptdarstellerin dana herfurth
bei einer cineplex-preview am 14.1. hat the housemaid schreckliches auszustehen
inklusive eines sektempfangs ist am 14.1. verdis dauerbrenner „la traviata“ von der royal opera im cineplex zu erleben
[ 10.01.2026 ] song sung blue kann man am 12.1. im regina in der of sehen und hören
[ 09.01.2026 ] das regina spielt rental family am 11.1. als of
am 11.1. fragt der sonntagsfilm um 5 des regina: ich sterbe. kommst du?
am 11.1. braten previews in passage und regina eine extrawurst
[ 08.01.2026 ] Keine Frage, das Arthouse-Kino kriselte in 2025 in Teilen und gerade im letzten Quartal des zurückliegenden Kinojahres doch gewaltig. Wobei es meines Erachtens tatsächlich nicht generell an der Qualität der Filme lag, es ist den Programmkinos vielmehr ein filmkunsterprobtes Publikum verlorengegangen, weshalb dieses zurückerobert oder – vielleicht die hoffnungsvollere Option – ein nachfolgendes für den anspruchsvollen Film gefunden und entflammt werden muß.
Auszugsweise seien SIRÂT, EDDINGTON, LOLITA LESEN IN TEHERAN, IM SCHATTEN DES ORANGENBAUMS, DIE MY LOVE und RÜCKKEHR NACH ITHAKA genannt, die allesamt das mitbringen, was das Vermarkten und Vermitteln von klassischem Arthouse-Programm an sich einfacher macht – Ehrungen auf Prestige-Festivals, Starbesetzungen, erfolgreiche Buchvorlagen und/oder provozierende Themen. Und trotzdem liefen diese Filme teils komplett unter Wert. Der unverbesserliche Optimist in mir will glauben, daß es 2026 besser läuft. Der Auftakt war noch recht ambivalent – François Ozons DER FREMDE ist ganz gut gestartet, dennoch mit etwas Luft nach oben, die beiden anderen hinreißenden Starts des ersten Januarkinowochenendes BON VOYAGE und HOLY MEAT wurden zu wenig oder gar nicht wahrgenommen, da sollten unbedingt verbleibende Vorstellungen genutzt werden!
Hoffnung aber bereiten mir das bisherige potentielle Langläufer-Abschneiden von THERAPIE FÜR WIKINGER sowie die anstehenden Neustarts – zum großen Teil Festivalabräumer oder Filmpreis-Aspiranten mit unverkennbarem Publikumspotential! Im Wochentakt werden Hochkaräter die Leinwände entern, denn das Arthouse-Kino zeigt sich kraftvoll wie selten durch Jafar Panahis Cannes-Gewinner EIN EINFACHER UNFALL, berührende, starbesetzte Filme mit Crossover-Potential wie SONG SUNG BLUE und RENTAL FAMILY konkurrieren um ein empathisches Publikum, unbequemes deutsches Kino wie SMALLTOWN GIRL oder der eigenwillige, mit ungewöhnlichen Bildern aufwartende Venedig-Liebling SILENT FRIEND werden geboten, amüsante und kluge französische Unterhaltung geht mit DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER in den Ring, und mit HAMNET empfiehlt sich ein todsicherer OSCAR-Anwärter. Der Januar gehört ja generell zu den stärksten Arthouse-Monaten, die 2026-Ausgabe sollte unbedingt „gefunden“ werden ...
Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 07.01.2026 ] regisseurin und hauptdarstellerduo von schwesterherz sind am 9.1. in der passage zu gast
[ 06.01.2026 ] zu greenland 2 in der of bittet das cineplex am 8.+9.1.
[ 04.01.2026 ] john wick geht am 6.1. beim best of cinema in cineplex und regina auf rachefeldzug
[ 02.01.2026 ] erneut ist avatar: fire and ash am 4.1. im regina als of zu erleben
den defa-klassiker das singende, klingende bäumchen offeriert die schauburg am 4.1.
am 4.1. heißt der sonntagsfilm um 5 im regina die my love
am 4.1. zeigt die passage eine sonntagsmatinee-preview von astrid lindgren – die menschheit hat den verstand verloren
cineplex, kinobar, passage, regina und schauburg erfreuen familien am 4.1. mit previews von checker tobi 3 – die heimliche herrscherin der erde
[ 01.01.2026 ] Was ich mir mindestens für 2026 wünsche, ist, daß die ewigen Moralmeiereien aufhören. Noch nicht einmal in der Stunde des Todes ist man beispielsweise vor der völlig überzogenen „Räääächts“-Blökerei so mancher Journalistenkollegen sicher, was gerade wieder im Ableben des einstigen Superstars Brigitte Bardot erlebbar war. Bardot war eine Querdenkerin im besten Wortsinne, ein eigensinniger Mensch, keiner dieser gefallsüchtigen Mitläufer, die außerhalb des Pflasters von Saint-Tropez keinen geraden Schritt hinkriegen. Daß sie zum Mainstream häufig konträre Ansichten hatte und diese auch äußerte, mochte nicht allen gefallen, hinsichtlich manch’ aktueller gesellschaftlicher Probleme muß man ihr aber geradezu prophetische Fähigkeiten nachsagen. Bardots private Sympathie für die rechtskonservative Marine Le Pen jedoch als Gleichschritt mit der „rechtsradikalen“ Politikerin auszulegen, wie es die BILD-Zeitung raushaute, ist aus dem gleichen blödsinnigen Holz, wonach eben diese Kollegen einst aus Giorgia Meloni eine „Postfaschistin“ machen wollten.
Naturgemäß sprangen nicht wenige und wie immer die üblichen Verdächtigen unter den Haltungsjournalisten von SZ, FAZ, ARD und ZDF auf die Masche des posthumen Nachtretens auf. All diesen selbstgerechten Edelfedern sei der BB-Nachruf des Philosophen und und „Cicero“-Autors Alexander Grau empfohlen. Könnt ihr was lernen, Pietät mindestens! Und überhaupt: Es steht uns Kritikern vor allem zu, Werk und Leistung von Künstlern zu bewerten, auf deren private Geisteshaltungen pfeife ich eher, denn, wenn man jeden Filmstar auf hundertprozentige Integrität abklopft oder deren persönliche Werte mit den eigenen vergleicht, da bleibt womöglich nicht viel übrig ... Wäre mir tatsächlich um die Liebe zum Kino zu schade!
Was ich an Bardot sehr mochte, war ihre Unangepaßtheit, denn genau die fand sich auch in ihrer Kunst wieder, und vielleicht war BB nicht die größte Schauspielerin aller Zeiten, eine gute und nachwirkende war sie mindestens. Tauchte sie im Bild auf, glänzte jeder Film, selbst die zahlreichen mittelmäßigen wurden akzeptabel. Mit ihr starb eine der letzten weltweit erfolgreichen Filmschauspielerinnen, für die Menschen vor den Kinos Schlangen bildeten, da darf man einfach still und anerkennend gedenken und nicht reflexartig die Moralkeule schwingen.
Allen filmverliebten PLAYER-Lesern und unseren treuen Kino- und Verleihpartnern einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 30.12.2025 ] in der kinowoche ab 1.1. ist avatar: fire and ash im cineplex unverändert mehrfach in ukrainischer fassung zu sehen
eine dust bunny-preview läuft am 1.1. in der schauburg
am 1.1. lernen wir bei passage-previews madame kika kennen und treffen father mother sister brother