[ 19.06.2026 ] der frosch und das wasser läuft am 21.6. imm rahmen des sonntagsfilms um 5 im regina
zum tag der musik treffen wir am 21.6. in der passage nochmals monsieur aznavour
obsession-previews gruseln am 21.6. in cineplex und regina
zum „3k – kooles-kidz-kino“ lädt das cineplex wieder am 21.6.
ein kurzfilmprogramm zur kürzesten nacht und zum längsten tag bietet die kinobar am 21.6.
[ 18.06.2026 ] Mittlerweile gehört Mut dazu, als Verleiher in diesem Land zwischen März und September Filme in den Kinos zu starten. Ja, der deutsche Sommer ist lang, dem – Achtung! – menschengemachten Klimawandel sei Dank. Oder doch eher der nicht immer ganz leicht nachvollziehbaren Prioritätensetzung des hiesigen Publikums. Denn letztes Wochenende war bundesweit mieses Wetter, was ein guter Anlaß gewesen wäre, den Grill auch mal kalt zu lassen – die Kinos aber blieben trotzdem (zu) leer. Gerade einmal gut 100.000 Kinofans waren bereit, für ein Hochkaliber wie den neuen Spielberg ein Ticket zu lösen. Zur schmerzvollen Erinnerung: In Frankreich war das gut Dreieinhalbfache drin ...
Ich mag nun wirklich keine Publikumsbeschimpfung, aber mich schmerzt es einfach, wenn Verleiher sich ins Zeug legen, starke Filme gegen Wetter und rundes Leder antreten lassen, um es dann einfach nicht gedankt zu bekommen. Da bekanntermaßen aber die Hoffnung als Letzte von Bord geht, wünsche ich der wunderbaren Fortsetzung LOL 2.0, dem herrlich düsteren THE DEATH OF ROBIN HOOD, dem faszinierenden Horror-Phänomen BACKROOMS und den wilden Stücken GORGONÀ und SAVAGE HOUSE, die allesamt neben anderen Preziosen in dieser Woche an den Start gehen, offene Augen, Arme, Herzen ... ach, einfach alles!
Tolle Kinoerlebnisse wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 18.06.2026 ] cineplex, regina und schauburg offerieren am 20.+21.6. previews von toy story 5, am 21.6. ist auch die passage an bord
am 20.6. ist der regisseur von bärbel bohley in der kinobar zu gast
kinobar und luru holen am 20.6. zum internationalen weltflüchtlingstag kein land für niemand auf die leinwand zurück
[ 17.06.2026 ] erneut ist am 19.6. in der kinobar los sueños que compartimos zu sehen
[ 16.06.2026 ] backrooms besucht das cineplex am 18.+19.6. in der of
zu der dreckSack bin ich hat das luru am 18.6. den regisseur geladen und präsentiert livemusik
das regina präsentiert backrooms in der kinowoche ab 18.6. mehrfach als of
In der kommenden Woche startet die beeindruckende Dokumentation INGEBORG BACHMANN, in der Sandra Hüller auch Spielszenen übernahm. Gemeinsam mit Weltkino verlosen wir 2 x 2 Freikarten sowie je ein Exemplar der Neuauflage von „Malina“ aus dem Suhrkamp Verlag und Andrea Stolls Bachmann-Biographie „Zwei Menschen sind in mir“ aus dem Hause Piper.
DCM veröffentlicht in dieser Woche die charmante Komödie THE THREESOME fürs Heimkino. Wir verlosen gemeinsam zwei DVDs und eine Blu-ray.
In dieser Woche geht die kraftvolle und starbesetzte Verfilmung THE DEATH OF ROBIN HOOD an den Start. Wir verlosen gemeinsam mit DCM 3 x 2 Freikarten.
Zum Gewinnspiel »
Letzte Woche fragten wir nach dem Titel des Steven-Spielberg-Films, in dem sich der DISCLOSURE DAY-Regisseur bereits vor knapp 50 Jahren mit Außerirdischen beschäftigte. Richtig war UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART.
Büro kann der großartige Horror sein.
Näherung an die Oppositionelle.
Sci-Fi aus Deutschland.
Griechenland geht unter!
Ein Erfolgsmensch strauchelt.
Sophie Marceau in toller Fortsetzung.
Jugendliche treiben durch Berlin.
Satire um Macht und Stand.
Trauer, die sich Zeit nimmt.
Gibt es Erlösung?
Von Vorschußlorbeeren umkränzter Martial-Arts-Kracher.
Wenn eine Ehe zerbricht, verliert hier der Mann.
[ 15.06.2026 ] zu backrooms-previews bitten cineplex und regina (hier auch als of) am 17.6.
am 17.6. offeriert die kinobar ein kurzfilmprogramm im rahmen der leipziger umwelttage
[ 14.06.2026 ] auf spendenbasis gewährt das luru am 16.6. eintritt zu noch bin ich nicht, wer ich sein möchte
am 16.6. ist frida kahlo erneut im cineplex am start
[ 13.06.2026 ] am 15.6. werden beim luru archive agent 505 – todesfalle beirut + matchless – unvergleichlich! gekoppelt
four rational people begleitet die passage am 15.6.
das quizlabor leipzig macht am 15.6. halt im cineplex
[ 12.06.2026 ] die passage zeigt am 14.6. erneut born to fake
das regina bietet disclosure day am 14.+15.6. in der of
am 14.6. läuft beim sonntagsfilm um 5 des regina allegro pastell
das strick-kino ist am 14.6. in der passage natürlich blond!
die passage holt living bach am 14.6. auf die leinwand zurück
frida kahlo widmet sich am 14.6. eine doku im cineplex
[ 11.06.2026 ] „bts world tour ,arirang' live viewing in busan“ interessiert fans der band am 13.6. im cineplex
nebel im august koppelt die kinobar am 13.6. mit einem expertengespräch
[ 11.06.2026 ] Die wechsellaunige alte Tante Moral natürlich, wer sonst? Daß sie nun selbst Wim Wenders einen unliebsamen Besuch abstattete, einem also, auf den sich bisher so ziemlich alle in der Filmbranche einigen konnten, und der als einer der ganz wenigen deutschen Regisseure tatsächlich auch international mitmischt, war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Oder der FAZ, denn die meinte zum Eklat um FALSCHE BEWEGUNG, einen mehr als 50 Jahre alten Film von Wenders, daß es selbstverständlich nur um Moral und gewiß nicht um die Freiheit der Kunst und das Filmerbe zu gehen habe. Oder eines weiteren Papiertigers, der „Süddeutschen Zeitung“, die ja stets geradezu wollüstig Druckerschwärze verschwendet, wenn es darum geht, irgendwie unliebsam gewordene Zeitgenossen an den Pranger zu stellen. Das Netteste, was die Kollegen dort Wenders kürzlich nachsagten, war „Infamie!“ Da blieb einem schon mal die Spucke weg und Wenders dann leider auch die notwendige künstlerische Sturheit oder gar das gewisse Quentchen Mut.
Daß sich Nastassja Kinski an einer relativ freizügigen Szene ihres Kinodebüts FALSCHE BEWEGUNG mittlerweile stört, ist ihr gutes Recht. Sie war mit 13 Jahren in der Tat sehr jung, vermutlich hätte sie (oder eine fürsorglichere Mutter oder ein achtsamerer Berater) sich aus der heutigen Situation heraus gegen den Dreh dieser Szene entschieden, wie es Wenders übrigens auch tun würde, was er glaubwürdig bekundete. Doch der Film entstand 1974. Der dann doch eher harmlosen Oben-Ohne-Szene im genannten Werk folgten weitere freizügige Szenen in Kinskis direkt darauffolgenden Filmen wie beispielsweise Wolfgang Petersens REIFEZEUGNIS. Und reichlich Freizügigkeit gab es bei Kinski auch häufig in den Filmen, die sie dann im Erwachsenenalter drehte.
Man kann solche Szenen wie die betreffende in FALSCHE BEWEGUNG heute doof, unnötig und auch falsch finden, aber Wenders hatte trotzdem recht, als er meinte, die Welt war einfach eine andere vor 50 Jahren, und da geht meines Erachtens Einordnung los, auch die filmhistorische in puncto Erzählweise, Dramaturgie, Ästhetik und gesellschaftliche Rezeption. Und daher verbietet sich der voreilige Griff zur Schere. Auch wenn ich Kinskis persönliches Empfinden generell verstehe, finde ich es dennoch unangemessen von ihr und ihren Anwälten, auf die Entfernung der Szene zu pochen. Dann hätte künstlerische Freiheit, die im legalen Raum ja auch immer Grenzgang bedeutet, jeden Wert verloren.
Das, was Wenders aktuell widerfährt, ist ein Empörungs- und Verfolgungsfuror sondergleichen, Wenders wäre gerade wegen der Schärfe im Ton vielleicht besser beraten gewesen, hätte er sich noch besonnener im Sinne von schweigsamer verhalten, vielleicht hat er sich falsch bewegt, als er den Weg nach vorne wagte in Form einer Rede – ausgerechnet bei der Verleihung der Ehren-Lola am Abend des Deutschen Filmpreises in der vorvergangenen Woche. Denn auch wenn Wenders seinen Film auf aggressiven Druck schließlich doch erst einmal aus dem Verkehr gezogen hat und sich mehrfach bei Kinski aufrichtig entschuldigte, wonach er sie einst nicht ausreichend geschützt habe – das wird den Sittenwächtern nicht genügen. Denn auch wenn der Film aktuell nicht mehr auf diversen Wegen gesehen werden kann, es gibt ihn ja, er wurde ja gedreht!
All die voreiligen Befürworter einer neuen Schnittfassung übersehen ohnehin, daß diese maximal symbolischen Wert gegenüber Kinski hätte, denn die aktuelle Fassung gibt es mindestens auf DVD, der Film wird also über kurz oder lang im Netz in der alten Version auftauchen oder ist dort weiterhin zu finden. Im digitalen Zeitalter gibt es keine komplette Löschung mehr. Und nach dem ganzen Wutschnauben ist der Film zweifelsfrei gefragter als er es je war.
Kinski, deren Filmkarriere seit gut 20 Jahren im Prinzip brachliegt, arbeitete übrigens im Erwachsenenalter noch zweimal mit Wenders ganz schmerzfrei zusammen, vor einigen Jahren wandte sie sich dann an den Regisseur mit ihrem Unbehagen. Sie mußte also erst Mitte 50 werden, um sich ihres nicht länger zu ertragenden Leids der genannten Szene wegen zu erinnern. Auch das gehört zur Wahrheit der Geschichte, ebenso, daß es ihr und ihren Anwälten längst nicht nur um ein Entfernen der Szene geht, auch ein finanzieller Entschädigungsanspruch schwebt im Raum. Damit wird die Sache, die vielleicht zwischen Kinski und Wenders in einem privaten Gespräch hätte geklärt werden können, noch pikanter.
Wenders’ eher schwaches Winden bei seiner – da noch vielbeklatschten – Rede zur Filmpreisverleihung, wonach er nicht allein entscheiden wolle, wie nun zu verfahren sei, könnte aber ein Türöffner sein für ein neuerliches Strammstehen der allzeit bereiten Moralapostel, und gewiß lassen sich auch ein paar staatlich geförderte Stellen schaffen, um in Einserschülermanier die Filmhistorie auf ungebührende Freizügigkeit und Zumutung durchzuforsten.
Denn: Wie geht es eigentlich David Bennent heute, nachdem er auch in Volker Schlöndorffs DIE BLECHTROMMEL einige fordernde Szenen mit gerade einmal 11, 12 Jahren durchzustehen hatte? Wie verkraftete es Matthew Barry, daß er mit gerade einmal 15 Jahren in Bernardo Bertoluccis LA LUNA Part einer inzestuösen Beziehung wurde? Muß gar MEINE SCHWESTER von Catherine Breillat eilends zerschnitten werden, weil die damals gerade einmal 14jährige Anaïs Reboux als wichtiger Teil des Films eine sehr grobe Entjungferung darstellerisch erdulden mußte? Wie verbleiben wir mit dem Auftritt der 13jährigen Brooke Shields’ in Louis Malles von der Kritik einst noch als mutig und elegisch gefeierten Film PRETTY BABY? Und wieso eigentlich hat sich die kluge Jodie Foster noch nicht zu TAXI DRIVER aufgrund plötzlicher schwerer Traumata gemeldet, immerhin spielte sie dahin mit gerade einmal zwölf Jahren eine eben 12jährige Prostituierte?
Vielleicht ist ja dieses Puritanertum, das nun wie wild gegen Wenders trommelt und medial quasi ganz natürlich von TAZ, „Spiegel“ und Co befeuert wird, vorrangig wieder so ein deutsches Ding. Würde mich nicht wundern, wir haben ja sonst keine Probleme und außer Moralinsäure und Besserwisserei ohnehin nichts anzubieten im Moment. Zumal ich mich tatsächlich mittlerweile über wenig wundere. Gleich gar nicht, daß natürlich die üblichen Sirenen von der Straße der Besten wie Karoline Herfurth und Rosalie Thomass sofort mit einem schmissigen Kommentar über Wenders anhoben.
Mich stört vor allem die Einseitigkeit in der Debatte, bei der man das, was Wenders durchaus reflektiert als Argument gegen einen der Zensur doch sehr nahekommenden Schnitt alten Filmmaterials in die Runde warf, großzügig ignorierte. Man will einfach nur Recht darüber behalten, was moralisch als einwandfrei zu bewerten sei und vor allem was nicht. Daß sich der Werte-Kompaß in 50 Jahren ganz natürlich gedreht hat, und daß man Kunst immer auch zeitlich einordnen muß, wird hierbei bewußt ausgeblendet.
Es geht allein um die reine Selbstgerechtigkeit all jener, die sich immer auf der richtigen Seite wähnen, hysterisch wird hier ein Filmemacher abgeurteilt, der bis eben noch in der Blase des Kunstkinos Everybody’s Darling war. Ich werde gewiß weiterhin zu Wenders stehen, dies, wie es sich als Filmkritiker gehört, auch in Vermeidung jeder Einseitigkeit bei der Bewertung seines Werks. Denn FALSCHE BEWEGUNG gehört definitiv zu den schwächeren Filmen aus dem beeindruckenden Œuvre Wenders’ – tatsächlich mit oder ohne besagter Szene.
Richtig bewegende Kinoerlebnisse wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 10.06.2026 ] am 12.6. stellt der jeweilige regisseur im luru o último banho und punku vor
am 12.6. lädt das cineplex zu scary movie in der of
[ 09.06.2026 ] in der kinowoche ab 11.6. spielt das cineplex disclosure day mehrfach als of
regisseurin angela schanelec stellt am 11.6. in der passage meine frau weint vor
[ 08.06.2026 ] disclosure day absolviert am 10.6. in cineplex, passage und regina einen vorstart
die ostsee von oben betrachtet am 10.6. das cineplex
die unbeugsamen 2 – guten morgen, ihr schönen! ist am 10.6. nochmals in der kinobar zu sehen
[ 07.06.2026 ] glennkill: ein schafskrimi wird am 9.6. im regina nochmals in der of erzählt
[ 06.06.2026 ] beim luru archive gibt’s am 8.6. wieder eine „35mm-doppel-sneak“
masters of the universe sind am 8.6. im regina als of zu sehen
jakob der lügner koppelt die passage am 8.6. mit einer einführung
protagonistin nana-maria gruening trägt am 8.6. in der kinobar das gewicht der welt
[ 05.06.2026 ] als of ist am 7.6. im regina scary movie am start
beim sonntagsfilm um 5 wird am 7.6. iim regina vier minus drei gezeigt
in ihrer reihe „sunday séance“ offeriert die passage am 7.6. it follows
ein kommunist steht am 7.6. im zentrum einer passage-preview
[ 04.06.2026 ] am 6.+7.6. gibt’s im cineplex nochmals spaceballs
in der of sind am 6.+7.6. im cineplex erneut the mandalorian & grogu am start
das regina bietet der teufel trägt prada 2 am 6.6. als strick-kino
[ 04.06.2026 ] Tom Tykwer nutzte die ausgelassene Stimmung an der Croisette, um im Rahmen des Filmfestivals in Cannes mit vier weiteren deutschen Filmemachern im Schlepp Neues von der heimischen Filmfront zu verkünden und nannte das ganze „Dogma 25 Germany.“ Nun, so neu ist diese Art eines Kompendiums mit zehn Regeln unkomplizierten Filmemachens nun auch wieder nicht, schließlich verbeugt man sich offenkundig schon im Namen vor der legendären „Dogma 95“-Bewegung, die tatsächlich großartige Filme von Lars von Trier, Lone Scherfig, Søren Kragh-Jacobsen, Susanne Bier und Thomas Vinterberg entstehen ließ.
Auch Tykwer & Co wollen beweglicher werden, schneller und bürokratiefreier Filme drehen, was ich generell schon mal gut finde, umginge man damit dem ewigen Reingequatsche der Sender-Redakteure des ÖRR, die ja schon meist fördertechnisch bei so ziemlich jeder deutschen Produktion an Bord sind. Nun, ganz ohne Förderung geht es auch in diesem Fall nicht, die Hamburger Filmförderung MOIN stellte mehr oder weniger bedingungslos schon mal Geld zur Verfügung, auch wenn man dort nicht weiß, wofür genau es ausgegeben werden soll. Ganz schön wild alles. Daß man sich bei einer Bekanntmachung im Jahr 2026 mindestens eine begriffliche Verspätung mit dem Namen „Dogma 25“ leistet – geschenkt.
Bauchhaltend komisch indes liest sich das, es nennt sich wirklich so, Keuschheitsgelübde der fünf Filmemacher, von denen jeder innerhalb von 12 Monaten einen Film fertigstellen soll. Es beginnt fetischhaft mit „Ich schwöre, mich den folgenden Regeln zu unterwerfen ...“ und klingt damit schon mal alles andere als frei. Aber gut, einfach mal ein paar Auszüge aus dem strengen Regelwerk:
„Das Drehbuch wird original und handschriftlich verfaßt!“ Muß man wohl nicht verstehen, mir wäre eine runde und interessante Geschichte wichtiger als Schönschrift.
„Mindestens die Hälfte des Films muß ohne Dialog auskommen!“ Bin ich beim aktuell arg verquatschten Kino sofort dabei!
Und noch zwei Punkte zusammengerafft:
„Wir dürfen kein Make-Up verwenden ... Der Film muß dort gedreht werden, wo die Handlung spielt!“ Die Dogmatiker befürchten, daß „Film als Kunstform künstlich und generisch wird, wenn wir einen Ort in einem falschen Licht darstellen.“ Tja, da bin ich als Kunst-, Licht- und Kinoliebhaber schon mal raus, und das sollte man überhaupt mal einem echten Könner und Ästheten wie Pedro Almodóvar unter die Nase reiben ...
An sich ist das Vorhaben kein so schlechter Ansatz, aber ein Großteil des Gelübdes liest sich wie das rotbäckig verfaßte Manifest einer Film-AG im Vorschulalter. Dabei finde ich es ja generell gut, daß man auch Kino neu denkt, in wirtschaftlich klammen Zeiten sowieso. Putzig find ich jedoch, daß ausgerechnet Tom Tykwer, der eben auch erzählerisch seit Jahren eher klamm daherkommt, treibend für diese Idee reduzierten Filmemachens war. Aber so richtig überrascht mich es dann doch nicht, Tykwer fällt ja auch immer wieder als großer Moralist auf, und diesen findet man dann unter Punkt 8 des Gelübdes wunderbar wieder: „Alles, was mit der Produktion des Films zu tun hat, muß gemietet, ausgeliehen, gefunden oder wiederverwendet werden. Wir verpflichten uns, Filme mit bereits existierenden Gegenständen zu drehen und lehnen die ahistorische und selbstzerstörerische Kultur des Konsums ab.“ Gerade auf den letzten Halbsatz muß man nüchtern erst mal kommen ...
Tykwer und sein Troß beschreiben ihr Ansinnen auch als Abenteuer, als „Reise ins Ungewisse“ – und genau davor fürchte ich mich als das deutsche Kino häufig Verteidigender tatsächlich am meisten. „Dogma 25 Germany“ soll im übrigens an eine „Dogma 25 Dänemark“-Initiative anknüpfen, die ebenfalls unter Palmen genau vor einem Jahr angekündigt wurde. Und von der seitdem nichts wieder zu hören war ...
Auch wenn ich offenbleiben will, für das, was womöglich nun entsteht, überwiegen im Moment die Zweifel. Da aber bekanntermaßen die Hoffnung als letzte von Bord geht, amüsiert mich mindestens der Abschluß der neuen Dogma-Regeln: „Mach diesen Film, als wäre es dein Letzter.“
Toll erzählte und handwerklich perfekte Kinoerlebnisse wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 03.06.2026 ] im cineplex gruselt am 5.6. wieder eine horror-sneak
[ 02.06.2026 ] scary movie offeriert das cineplex am 4.6. als of
das regieduo präsentiert am 4.6. in der passage born to fake, zu nulpen sind hauptdarstellerin und editor zu gast
[ 01.06.2026 ] am 3.6. kämpfen sich masters of the universe durch eine preview im cineplex, im saal nebenan flimmert scary movie
[ 31.05.2026 ] glennkill: ein schafskrimi wird am 2.6. im regina erneut in der of erzählt
spaceballs ist am 2.6. in cineplex und regina (hier auch als of) beim best of cinema zu sehen
[ 30.05.2026 ] beim luru archive gibt’s am 1.6. eine „35mm-doppel-sneak“
in der of sind am 1.6. im regina erneut the mandalorian & grogu am start
zu das sams bekommt am 1.6. jedes kind ein mini-popcorn oder ein kleines eis gratis zur kinokarte, die schauburg reicht ebenfalls gratis popcorn zu die schule der magischen tiere 4, der eintrittspreis beträgt 5 euro pro person
zu los sueños que compartimos begrüßt die kinobar am 1.6. erneut aktivisten aus lützerath
am 1.6. findet in der kinobar erneut ein tag ohne frauen statt
[ 29.05.2026 ] in der of agiert das regina am 31.5. verflucht normal
am 31.5. wird beim sonntagsfilm um 5 the history of sound beleuchtet
am 31.5. geht eine passage-preview ab durch die mitte
[ 28.05.2026 ] am 30.+31.5. offeriert das cineplex the mandalorian & grogu wieder als of
[ 28.05.2026 ] Sie sind Fan von Sandra Hüller und freuen sich daher schon auf deren Mitwirkung an INGEBORG BACHMANN? Sie haben LOL aus dem Jahr 2009 noch in bester Erinnerung und fiebern daher der längst überfälligen Fortsetzung LOL 2.0 entgegen? Sie mögen einfach hochspannendes und dabei unbequemes Kino und sind daher auf Jan Komasas neuesten Film GOOD BOY gespannt? Da Sie Literaturverfilmungen schätzen, sind Sie bereits neugierig auf den prominent besetzten Film VIRGINIA WOOLF’S NIGHT & DAY? Als Anhänger Alexandra Lamys erwarten Sie deren zwei Sommerfilme DIE CAMINO-THERAPIE und CHÉRI, ICH KOMME! schon mit Vorfreude? Sie haben die großartigen Altstars Dustin Hoffman und Glenn Close im Kino vermißt und freuen sich daher schon auf deren Mitwirkung in THE PIANO TUNER beziehungsweise DAS SOMMERBUCH? Da Sie gut gemachte Dokumentarfilme schätzen, sind Sie bereits auf BÄRBEL BOHLEY gespannt? Sie haben die John-Carney-Klassiker ONCE und SING STREET noch in allerbester Erinnerung und erwarten daher Carneys aktuelle Arbeit POWER BALLAD mit reichlich Vorfreude? Und wenn Sie sonst noch wissen wollen, was alles in den Leipziger Kinos in den kommenden acht Wochen geboten wird, dann sollten Sie sich den Juni-Juli-PLAYER schnappen, der ab Montag wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...
Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 27.05.2026 ] am 29.5. wird mommy in der passage psychoanalytisch betrachtet
[ 26.05.2026 ] salonika – a city with amnesia bereist das luru am 28.5.
als „kino et vino“ mit weinprobe, aperitif und häppchen zeigt das cineplex am 28.5. master cheng in pohjanjoki
am 28.5. begleitet die kinobar nochmals segeljungs