Almodóvar brilliert – was auch sonst?!
[ 30.07.2026 ] Ich freue mich generell über den Riesenerfolg des Films DIE ODYSSEE, weil jeder Erfolg im Kino ein Erfolg fürs Kino ist. Is’ so! Über den Film selbst freue ich mich ehrlichweise gar nicht so recht. Ich halte ihn sogar für ziemlich mediokre, in mancher Hinsicht gar für falsch. Zur Erinnerung: Schon frühzeitig erhitzten sich die Gemüter, daß Christopher Nolan neben ausstattungstechnischer Genauigkeit vor allem auch auf ethnische Besonderheiten, sagen wir mal höflich, ziemlich wenig Wert legte. Man kann es auch deutlicher sagen, daß er seinen Film einer woken Gefallsucht opferte, was ihn zur ziemlich freien und kunterbunten Figurenzeichnung bewog. Doch daran störe ich mich nur marginal, ich bin kein Historiker und kein Mythologie-Experte, soll die laut Homer „weißarmige“ Sparta-Königin Helena meinethalben schwarz sein, kann man durchwinken, selbst wenn es im alten Griechenland mit ziemlicher Gewißheit keine schwarzen Adelsfamilien gab. Letztlich ist DIE ODYSSEE damit nur ein Hollywoodfilm mehr, dem Ideologie und Publikumsanbiederung durchaus wichtiger als Plausibilität scheinen.
Mich stören andere Sachen mehr, vornehmlich das, was die Regie aus der prominenten Besetzung machte. Charlize Theron beispielsweise gibt die Nymphe Kalypsos, sie spielt wenig, muß vielmehr in Strandposen irrlichtern, als wäre der Dreh nur ein weiterer Termin zwischen Botoxauffrischung und „J’adore Dior“-Werbung. Matt Damon als Odysseus macht ohnehin meist nur das, was er kann, heißt, hier drei Stunden mit Stirnfalte durchs Bild zu laufen. Gut, der Titelheld war ja auch nicht auf Klassenfahrt ...
Hingegen Anne Hathaway und ein großer Teil des übrigen Casts vermutlich frisch vom Bleaching kamen, oder es hat sich eben tatsächlich derart zugetragen, daß es im alten Griechenland Zahnärzte gab, die in ihrer Kunst bereits alles übertrafen, was gut 3000 Jahre später möglich sein sollte. Petitessen gewiß, aber störend. Das Beste am Cast ist übrigens John Leguizamo als treuer Diener Eumaios, auch, weil man den Star in der Figur so gar nicht erkennt, beim Rest der Bande denkt man eben die ganze Zeit an Spidey, Zendaya und auch immer wieder an die körperliche Transformation der einstigen Ellen Page. All dies ist eher ungünstig für ablenkungsfreien Filmgenuß, und daß der angesagte (schwarze) Rapper Travis Scott als Barde so ein wenig durch die Abendgestaltung führt, läuft für mich ehrlicherweise nicht unter „Besetzungscoup“ und amüsanten Kniff, zeigt vielmehr die akute Verkrampfung beim Casting des Films auf.
Darüber hinaus störte mich auch die umständliche Erzählstruktur, außerdem die technisch nicht besonders überzeugenden Fantasy-Momente des Films, gerade wenn man bedenkt, was im Rahmen des gigantischen Budgets möglich gewesen sein müßte. Da lobe ich mir doch schon eher den rumpeligen Charme von Ray Harryhausens Zyklopen, da zeigte sich wenigstens Gestaltungswille im Rahmen aller Möglichkeiten. Und allerorts wird vom pazifistischen Anstrich des Nolanschen Odysseus gezwitschert, das bleibt auch in der eifrigen Wiederholung zeitgeistiger Unsinn, denn Odysseus mag vieles gewesen sein, vor allem aber wohl ein raffinierter und mit allen Wassern gewaschener Krieger. Und hier langt er immerhin in einem saftigen, wenn auch wie angepappt wirkenden Showdown richtig zu.
Filme wie TENET, INCEPTION und nun auch DIE ODYSSEE zeigen vor allem eins, daß Nolan durchaus auch ein Filmemacher ist, der häufig überschätzt wird und nicht zu selten von sich selbst. Daher sei allen, die nun schon für die OSCARS trommeln, auf den Weg gegeben: Ja, DIE ODYSSEE überhaupt derart gedreht zu haben, ist eine Leistung, keine Frage, aber ein wirklich guter, dem Ur-Text-Werk halbwegs entsprechender oder filmhistorisch gar relevanter Film ist nun wirklich nicht daraus geworden. Ich habe generell Respekt vor der logistischen Leistung eines solchen Unterfangens, aber ein Film muß eben auch auf erzählerischer Ebene Leistungsschau sein. Nun wäre es nicht das Schlechteste, Nolans ODYSSEE einfach das Etikett eines astreinen Unterhaltungsfilms anzuhängen, wenn man sich denn gut unterhalten hätte. Habe ich persönlich aber schon mal nicht ...
Dennoch: Das Publikum entschied mit reichlich Zuspruch, genau so soll es sein und daher gern nochmal: DIE ODYSSEE ist auf jeden Fall ein Erfolg – fürs Kino.
Überzeugende Filmabende wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 30.07.2026 ] das strick-kino des regina intoniert am 1.8. eine power ballad
mit office of magical forces offeriert das cineplex am 1.8. ukrainische familienunterhaltung im omeu
das cineplex bietet am 1.8. erneut ein spider-man – double feature, diesmal in der of
[ 29.07.2026 ] erneut ist am 31.7. im regina die of von obsession am start
[ 28.07.2026 ] in der kinowoche ab 30.7. präsentiert das cineplex spider-man: brand new day mehrach als of und in ukrainischer fassung
mit einführung und gespräch serviert die passage am 30.7. hitchcocks cocktail für eine leiche in der of
der perfekte schein wird am 30.7. in der passage mit expertengespräch und sektempfang gewahrt
Auf Pedro Almodóvar ist Verlaß – in dieser Woche startet sein neuestes Meisterwerk BITTERES FEST in den Kinos. Gemeinsam mit StudioCanal verlosen wir dazu zwei Fanpakete – bestehend aus Freikarten, Tragetasche und T-Shirt.
Pandora veröffentlicht in dieser Woche den kämpferischen Film CALLE MÁLAGA mit der wunderbaren Carmen Maura in der Hauptrolle fürs Heimkino. Wir verlosen gemeinsam drei DVDs.
Zum Gewinnspiel »
Letzte Woche fragten wir nach dem Titel des Films, in dem die CHÉRI, ICH KOMME!-Darstellerin Alexandra Lamy ebenfalls derzeit in den deutschen Kinos zu sehen ist. Richtig war DIE CAMINO THERAPIE.
Die Folgen eines One-Night-Stand.
Almodóvar brilliert – was auch sonst?!
Menschen gegen Rechtsextremismus.
Einem Fälscher auf den Fersen.
Eine Teenagerin sucht ihren Weg.
Alter Superheld, neue Bedrohung.
Ein Pärchenabend ufert großartig aus.
[ 27.07.2026 ] freier fall (neuer cut) steht am 29.7. in der passage auf dem programm des queerBlick
the invite offeriert am 29.7. eine cineplex-preview
am 29.7. vollzieht spider-man: brand new day in cineplex und regina einen vorstart auch in der of
das cineplex bittet am 29.7. zum spider-man – double feature
ein fast perfekter antrag steht am 29.7. im zentrum des cineplex-kinokränzchens
[ 26.07.2026 ] am 28.7. stellt der regisseur in der passage die lebensansichten eines huhns vor
[ 25.07.2026 ] das regina spielt die odyssee am 27.7. wieder als of
[ 24.07.2026 ] dreams ist am 26.7. im regina als of zu sehen
der sonntagsfilm um 5 des regina begleitet am 26.7. das schicksal eines good boy
bei einer preview ist am 26.7. in der kinobar the invite zu sehen
[ 23.07.2026 ] am 25.+26.7. offeriert das cineplex toy story 5 in ukrainischer fassung
[ 23.07.2026 ] Sie sind Fan des großen Spaniers Almodóvar und erwarten dessen neuesten Film BITTERES FEST mit entsprechender Vorfreude? Da Sie sich bei OH LA LA bereits weggehauen haben, sind Sie gespannt, ob OH LA LA 2 genauso lustig geraten ist? Als Anhänger gutgemachter Dokumentarfilme erwarten Sie Annekatrin Hendels HIDDENSEE bereits mit Neugier? Sie begeistern sich für ungewöhnliches und topbesetztes deutsches Kino und freuen sich daher auf Charly Hübner in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS und Corinna Harfouch in IM SPIEGEL MEINER MUTTER? Auch für Sie waren drei Jahre Eberhofer-Pause wie ein kalter Entzug und daher fiebern Sie der Erlösung durch STECKERLFISCHFIASKO entgegen? Sie freuen sich, daß spätestens seit BACKROOMS das Kino endlich mal wieder unausgetretene Wege geht und erwarten daher die Starts der wirklich ungewöhnlichen Kinoperlen EXIT 8 oder – ganz anderes Genre – LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS mit großer Freude? Da Sie Teil der Crowd waren, die Faraz Shariats FUTUR DREI einst zum Publikumsliebling machte, fiebern Sie nun dem Start seines neuesten Films STAATSSCHUTZ entgegen? Sie interessieren sich für Klassik und für das wunderbare französische Kino sowieso und freuen sich daher schon auf den tollen Film DER KLANG DER STRADIVARI? Und wenn Sie außerdem wissen wollen, was alles in den Leipziger Kinos in den kommenden fünf Wochen an den Start geht, dann greifen Sie sich den August-PLAYER, der ab Montag wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...
Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 22.07.2026 ] am 24.7. neigt das regina wieder zur obsession in der of
im cineplex gruselt am 24.7. wieder eine horror-sneak
[ 21.07.2026 ] in der kinowoche ab 23.7. ist die odyssee im cineplex weiterhin nahezu täglich als of am start
[ 20.07.2026 ] erneut ist am 22.7. im regina die of von obsession am start
am 22.7. offeriert das cineplex eine preview von chéri, ich komme!
im rahmen der surffilmnacht kombiniert die feinkost am 22.7. die dokus kingdom of the evening + we the surfers
[ 19.07.2026 ] das luru gewährt am 21.7. eintritt auf spendenbasis zu eco de luz
in der of zeigt das regina am 21.7. erneut backrooms (everything must go edition)
[ 18.07.2026 ] mit einer einführung zeigt die passage am 20.7. stephen frears’ high fidelity
das quizlabor leipzig macht am 20.7. wieder halt im cineplex
[ 17.07.2026 ] das regina spielt die odyssee am 19.+20.7. als of
der sonntagsfilm um 5 des regina dreht sich am 19.7. um mother mary
die passage präsentiert chéri, ich komme! und den neuen almodóvar bitteres fest am 19.7. als preview
[ 16.07.2026 ] am 18.7. neigt das regina wieder zur obsession in der of
[ 16.07.2026 ] Ich gestehe: Ich habe zu den Filmen von Christopher Nolan ein eher ambivalentes Verhältnis. Seinen Erstling FOLLOWING fand ich zwischen irre und interessant, den Nachfolger MEMENTO sogar großartig, das Remake INSOMNIA überflüssig und INCEPTION verkrampft und enervierend. Aber dann gibt es eben auch THE DARK KNIGHT oder INTERSTELLAR und den überragenden OSCAR-Abräumer OPPENHEIMER, der dazwischen Halbgares wie TENET vergessen macht.
Und ich gestehe darüber hinaus: Meine Lust, Nolans DIE ODYSSEE zu sehen, hielt sich bisher eher in Grenzen, das hat auch mit Matt Damon zu tun, ich bleibe einfach ein Fan des leicht trashigen Oldies DIE FAHRTEN DES ODYSSEUS mit dem großartigen Kirk Douglas, den ich – mit 30 Jahren Verspätung – Mitte der 80er in meiner frühen Jugend echt vergötterte und entsprechend immer wieder im Kino sah.
Doch erst gestern las ich den starken Text meines geschätzten Autors Janick Nolting und hadere schon wieder, ob nicht doch ... Für alle, bei denen Hybris und Kult um Nolan auch irgendwie Zweifel auslösen, denen empfehle ich in jedem Fall in dieser Woche mit SO KLINGT DAS LEBEN vom Spanier Daniel Sánchez Arévalo wunderbares Kontrastprogramm. Um dann, wenn sich der Hype ein wenig abgekühlt hat, vielleicht doch den Nolanschen Klopper auf der großen Leinwand zu goutieren ...
Tolle Kinoerlebnisse in jedem Fall wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 15.07.2026 ] am 17.7. gibt’s im regina erneut backrooms (everything must go edition) als of
chéri, ich komme! verspricht am 17.7. eine preview auf der feinkost
[ 14.07.2026 ] minions & monster toben am 16.7. nochmals in ukrainischer fassung durchs cineplex, vom 17.-19.7. folgt vaiana
in der kinowoche ab 16.7. ist die odyssee im cineplex mehrfach als of am start
als of bietet das regina am 16.7. den blutigen evil dead burn
am 16.7. wissen die passagen-werke in der of: manche mögen’s heiß
[ 13.07.2026 ] am 15.7. beichtet das luru: ferris macht blau
in der of zeigt das regina am 15.7. erneut backrooms (everything must go edition)
[ 11.07.2026 ] das regina offeriert vaiana am 13.7. als of
[ 10.07.2026 ] am 12.7. fließt im regina literweise blut bei evil dead burn in der of
vivaldi und ich sind am 12.7. die stars des sonntagsfilms um 5 im regina
das strick-kino in der passage bittet am 12.7. wieder: call me by your name
so klingt das leben am 12.7. bei einer passage-preview
[ 09.07.2026 ] am 11.7. ist minions & monster im cineplex wieder als ukrainische fassung zu sehen
erneut ist am 11.7. im regina die of von obsession am start
das regieduo erinnert sich am 11.7. in der passage: was haben wir gelacht
am 11.7. ist vaiana im cineplex in ukrainischer fassung zu sehen
am 11.7. begleitet die kinobar nochmals segeljungs
[ 09.07.2026 ] Vom Rhein an die Elbe ging es für die einstigen „Filmtage Köln“, und zugleich wurde der Kinokongreß aus Baden-Baden an das Tradeshow-Programm der Verleiher gekoppelt – eine generell richtige und gelungene Entscheidung, was sich in dieser Woche im Rahmen der ersten „CineHamburg“ zeigt. Für Kinofans ist das kommende Angebot spannend, und da im Zuge einer Verschwiegenheitsverpflichtung nichts inhaltlich Kommentierendes publiziert werden darf, kann ich immerhin Folgendes reinen Herzens sagen: Es muß einem wahrlich nicht bange sein um die Zukunft des Kinos. Ganz im Gegenteil, das Kino bleibt unerschütterlich auf Kurs. Das gilt fürs zweite Halbjahr 2026 genauso wie für die ersten beiden Quartale des kommenden Jahres und natürlich darüber hinaus.
Es gilt in diesen Tagen in Hamburg tatsächlich Großartiges, Mitreißendes, Schockierendes, Berührendes, Innovatives und zum Niederknien Komisches zu entdecken, das inoffizielle Motto der „CineHamburg“, wonach das Kino lebt, hätte nicht prächtiger ausgefüllt werden als an diesen vier Tagen hier im Norden. Ich habe nie an der Kraft des Kinos gezweifelt, die besonders exquisit gefüllten Staffeln zahlreicher Filmverleiher geben reichlich Anlaß, dies auch in Zukunft nicht zu tun.
Erwartungsfrohe Kinoerlebnisse wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 08.07.2026 ] kurzfilme der defa stellt das luru am 10.7. zusammen
die backrooms (everything must go edition) ist am 10.7. im regina als of zu sehen
[ 07.07.2026 ] in der kinowoche ab 9.7. ist vaiana im cineplex mehrfach als of und ukrainische fassung am start
am 9.7. neigt das regina wieder zur obsession in der of
regisseurin eva trobisch, hauptdarstellerin frida hornemann und team erzählen am 9.7. in der passage etwas ganz besonderes
[ 06.07.2026 ] am 8.7. begibt sich die reisefilmreihe des cineplex into the ice
[ 05.07.2026 ] erneut ist am 7.7. im regina die of von obsession am start
into the wild geht es am 7.7. in cineplex und regina (hier auch als of) beim best of cinema
amores perros bekommt am 7.7. in der kinobar eine wiederaufführung
[ 04.07.2026 ] das regina offeriert the piano tuner am 6.7. als of
[ 03.07.2026 ] am 5.7. bevölkern minions & monster das regina in der of
beim sonntagsfilm um 5 des regina erschüttert am 5.7. ein nachbeben die leinwand
die sunday séance der passage bittet am 5.7. zu rosemary’s baby in der of
auf zwei rädern ist am 5.7. eine passage-preview unterwegs
[ 02.07.2026 ] fans des strick-kinos treffen sich am 4.7. im regina bei glennkill: ein schafskrimi, am 5.7. zieht das cineplex mit lol 2.0 nach
[ 02.07.2026 ] Ich habe es immer mal wieder erwähnt: Das noch immer sehr populäre Genre des Horrorfilms hat in den letzten Jahren schwer gelitten, die Filme waren zu gleich, zu laut, zu sadistisch, zu unsinnig. Zu dunkel gefilmt sowieso, denn wie bitte soll man sich im Kino vor dem Geschehen auf der Leinwand fürchten, wenn man kaum was sieht, und die Bedrohung einzig von der Tonspur lärmt? Zu zahlreichen Horrorfilmen der jüngeren Vergangenheit würde ein lieber Freund und geschätzter Filmkenner einfach nur „Mumpitz“ sagen ...
In diesem Sommer gingen nun BACKROOMS und OBSESSION an den Start, beide mit kleinem und sehr kleinem Geld gedreht, beide mit großem und sehr großem Geld reüssiert. Kane Parsons’ BACKROOMS ist dabei inhaltlich das größere Ding, ein seltsamer, bedrückender, hochspannender Film und in seiner das „übliche“ Kinobild sprengenden Optik auch wirklich ein Solitär. Faszinierend, mindestens! OBSESSION nun ist sogar noch erfolgreicher als der überaus erfolgreiche BACKROOMS, dabei ist der wirtschaftliche Erfolg des für unter einer Million Dollar entstandenen Erstlings von Curry Barker tatsächlich das eigentliche Phänomen des Films, der ansonsten mit seiner Spukgeschichte über eine fatale Wunschäußerung eher konventionell daherkommt.
Der arg passiven Hauptfigur Bear stand wohl nur ein einziger Gesichtszug zur Verfügung, hingegen Nikki, seine so verhängnisvoll Angebetete, irritiert, weil sie in jung schon aussieht wie aktuell Jeff Bezos’ Frau. Klar, davor kann man sich fürchten, aber ansonsten war es eben laut, wenn auch recht konsequent, aber eben mal wieder mit sehr viel hysterischem Geschrei. Und sicher – der Gorefaktor war hoch, wobei es genau das ist, was ich persönlich beim Horrorfilm nicht (mehr) so schätze ... Letztlich entscheidet das Publikum, und es hat entschieden – fürs Kino, in beiden Fällen. Das ist die eigentlich gute Nachricht.
Im besten Sinne auch mal erschreckende Kinoerlebnisse wünscht
[ Michael Eckhardt ]
[ 30.06.2026 ] in der kinowoche ab 2.7. ist minions & monster im cineplex mehrfach als ukrainische fassung zu sehen
eine obsession begleitet das cineplex am 2.7. nochmals in der of, bevor am 3.7. das regina übernimmt
backrooms betritt das regina am 2.7. wieder in der of, am 3.7. folgt das cineplex
mit einführung und gespräch widmet sich die passage am 2.7. dem klassiker infam