• Kinotipp der Woche

Nouvelle Vague

Tragikomödie | F 2025 | Regie: Richard Linklater

So inspirierend kann Kino sein!

Kino in Leipzig: Aktuelle News und Tipps zum Kinoprogramm

  • Ticker

[ 13.03.2026 ] das regina bittet am 15.3. zu für immer ein teil von dir in der of

am 15.3. heißt der sonntagsfilm um 5 des regina rental family

die passage bietet am 15.3. ein doppel aus nouvelle vague und außer atem – beim besuch beider filme sind ein mini-popcorn und ein flaschengetränk inbegriffen

tierisch abgefahren präsentiert sich am 15.3. eine gleichnamige preview im cineplex

beim strick-kino des cineplex wird am 15.3. ein fast perfekter antrag unterbreitet, die passage lädt dagegen zu la boum – die fete

  • News

Drei Kurze zum Wochenende

[ 12.03.2026 ] Schmerzlich war das schon. Da startet mit JUNGE MÜTTER ein neuer Film der stets zuverlässigen Dardenne-Brüder, und es gibt in der Startwoche in einer Stadt wie Leipzig gerade einmal drei (!) Vorführungen. Natürlich bin ich froh, daß der Film überhaupt Platz in einem Kino gefunden hat, Dank also an die Passage Kinos, die Starttermine sind randvoll, aber es bleibt dennoch bitter, weil dies – ich schrieb im Februar-PLAYER darüber – eine direkte Folge davon ist, daß einfach zu viel Mittelmaß die Leinwände verstopft, und sei es nur aus fördertechnischen Gründen, wonach noch jedem Filmchen per Regularien auf die viel zu schwachen Beine geholfen werden muß. Und Leipzig ist ja per se keine schlechte Arthouse-Stadt, aber wenn man weiterhin auf das vielbeschworene zukünftige und nachwachsende Programmkino-Publikum bauen will, muß man diesem eben auch mal Kantigeres wie JUNGE MÜTTER und nicht nur Iris Berben und Heiner Lauterbach in Breitseite bieten ...

Und auch wenn der gewohnt wetterfühlige Branchendienst „Spot“ das Ausbleiben des Publikums am vergangenen Wochenende allein am vermeintlichen Frühsommer auszumachen vermochte, sehe ich das mal wieder etwas anders. HOPPERS punktete aus eigener Kraft und dank Disneys Marktmacht trotz Frühlingstemperaturen beim Familienpublikum, GELBE BRIEFE profitierte ganz sicher vom Preisträger-Hype aus Berlin, der Rest schaute indes in die Röhre, eben, weil dem an sich geneigten Zuschauer der Überblick verlorengegangen ist, was nicht verwundert, siehe oben ... Und ja, der Winter war lang, aber wenn das geeignete Programm besticht und nicht in der Masse untergeht, läuft Kino schon. Im März allemal.

Paramount hat nach langem Gezerre nun doch den Zuschlag für die Übernahme des Mega-Konzerns Warner bekommen, was mir insgesamt schon mal sympathischer scheint als die angedachte Übernahme durch einen reinen Streamingdienst. Dringend empfohlen aber sei den neuen Besitzern, daß sie künftig mehr auf die Drehbücher der Warner-Produktionen achten, denn auch wenn in den USA originäre Stoffe wie BLOOD & SINNERS und WEAPONS durchaus erfolgreich waren, im Rest der Welt sah dies teilweise anders aus, dort hatte sich beim Publikum wohl schneller rumgesprochen, daß die Filme teils krude bis lausig gescriptet waren. In der direkten Konsequenz bekam das aktuell und dieses Mal auch in der Heimat das verkrampft feministisch aufgeblasene und mit Filmzitaten so angeberisch vollgepackte Botschaftsstück THE BRIDE! zu spüren – ein Totalflop.

Viel Spaß tagsüber in der Sonne und abends im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 12.03.2026 ] das cineplex präsentiert hoppers am 14.+15.3. erneut in ukrainischer fassung

bei previews in cineplex und regina ist am 14.3. ryan gosling als der astronaut zu erleben

  • Ticker

[ 11.03.2026 ] am 13.3. wird waltz with bashir in der passage psychoanalytisch betrachtet

  • Ticker

[ 10.03.2026 ] am 12.+13.3. wünscht das cineplex in der of: good luck, have fun, don’t die

zu un poeta begrüßt die passage am 12.3. den hauptdarsteller und die produzentin

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PLAYER Gewinnspiel vom 12.03.2026 bis 18.03.2026

Auch in dieser Woche gibt es etwas zu gewinnen:

In dieser Woche geht der abgefahrene neue Film von Gore Verbinski an den Start. Wir verlosen zu GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE gemeinsam mit Constantin Film 2 x 2 Freikarten.
Bereits vor dem offiziellen Kinostart kann man am 28. März in der Passage eine Preview des beeindruckenden Dokumentarfilms SIRI HUSTVEDT in Anwesenheit der Regisseurin Sabine Lidl sehen. Gemeinsam mit X Verleih verlosen wir dazu 2 x 2 Freikarten.

Zum Gewinnspiel »

Letzte Woche fragten wir nach dem Titel des Christian-Clavier-Films, mit dem der MONSIEUR ROBERT KENNT KEIN PARDON-Star vor genau zwei Jahren das deutsche Publikum begeisterte. Richtig war OH LA LA.

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Filmstart am 12.03.2026

  • Rezension

Das geheime Stockwerk

Abenteuer, Mystery, Kinderfilm | D/Österreich/Luxemburg 2026 | Regie: Norbert Lechner

… führt zur Vergangenheit.

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Für immer ein Teil von Dir

Drama, Literaturverfilmung, Liebe | USA 2026 | Regie: Vanessa Caswill

Neuanfang nach einer Tragödie.

  • Rezension

Good Luck, Have Fun, Don’t Die

Science Fiction, Action, Abenteuer | USA/D 2025 | Regie: Gore Verbinski

Wieder geht’s ums Retten der Welt.

  • Info

Johannes und das Licht der Welt

Animation, Historie, Kinderfilm | USA 2025 | Regie: Tom Bancroft, John J. Schafer

Animierte Jesus-Geschichte.

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Mein neues altes Ich

Dokumentation | DK/D/Norwegen 2026 | Regie: Louise Unmack Kjeldsen

Was macht mein Körper da?!

  • Rezension
  • Kinotipp der Woche

Nouvelle Vague

Tragikomödie | F 2025 | Regie: Richard Linklater

So inspirierend kann Kino sein!

  • Rezension

The Testament Of Ann Lee

Biographie, Drama, Musical | USA/GB 2025 | Regie: Mona Fastvold

... als etwas anderes Musical.

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Un poeta

Tragikomödie, Poesie | Kolumbien/D/S 2025 | Regie: Simón Mesa Soto

Auf der Jagd nach dem Traum.

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Mehr

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[ 09.03.2026 ] am 11.3. holt das luru goodfellas in der of auf die leinwand zurück

in cineplex und regina wird am 11.3. mit sektempfang bei previews für immer ein teil von dir gespielt

mauritius – die fernwehmacher unterwegs im tropenparadies sorgt am 11.3. im cineplex wieder für reiseträume

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[ 07.03.2026 ] das luru archive bittet am 9.3. zum doppel aus die wiege des teufels + macabro

das regina ruft am 9.3. in der of: the bride!

ein tag ohne frauen findet mit einer einführung nochmals am 9.3. in der kinobar statt

  • Ticker

[ 06.03.2026 ] am 8.3. begleitet das luru nochmals rebellinnen

als of ist am 8.3. im regina hoppers am start

am 8.3. heißt der sonntagsfilm um 5 im regina ostpreußen – entschwundene welt

zum internationalen frauentag am 8.3. beweist die kinobar stolz & eigensinn, das cineplex hat ein tag ohne frauen zu bieten, und die passage offeriert lolita lesen in teheran sowie no mercy

  • Ticker

[ 05.03.2026 ] das cineplex präsentiert hoppers am 7.+8.3. in ukrainischer fassung

das regina bietet wuthering heights – sturmhöhe am 7.3. als strick-kino

„enhypen [walk the line summer edition]“ ist erneut am 7.3. im cineplex zu erleben

  • News

Grauer Himmel über Berlin

[ 05.03.2026 ] Da wurden sie alle noch einmal wach. Und die Fingerchen dabei nicht müde, noch und noch ein Unterstützungsschreiben wurde aufgesetzt, im Zuge des propalästinensischen Zirkus auf der Berlinale bekamen die Gesinnungsschriftführer rote Bäckchen, man hatte das Gefühl, mit Tricia Tuttle, der nun doch noch amtierenden Berlinale-Intendantin, stünde geradezu eine unverzichtbare, übermenschliche Lichtgestalt dem Festival vor. Da hätte man gern auch mal Branchenvertreter aus Kino- und Verleihwirtschaft befragen können, da fiele das Resümee zu Tuttles bisherigen Errungenschaften deutlich nüchterner aus. Es waren die üblichen Haltungszeigenden, die sich lautstark in eine ideologisch aufgeheizte Debatte einmischten und bereits im vorletzten Jahr dafür sorgten, daß demokratisch gewählten Volksvertretern die protokollarisch verbriefte Gästekarte zur Berlinale wieder weggenommen wurden, weil sie sich in einer Partei engagieren, die anderen nicht ins eingeschränkte Verständnis von „unserer Demokratie“ paßt.

Ich möchte auf den herzpochenden Schreibstil all dieser Unterstützungsschreiben nicht weiter eingehen, das ist alles bestens dokumentiert. Was jedoch von so ziemlich allen Tuttle-Fans verschwiegen wurde, ist, daß das Problem nicht allein die ohne jedes beherzte Einschreiten geduldeten und nicht einmal im direkten Nachgang verurteilten antisemitischen Haßpredigen von Preisträger Abdallah Alkhatib auf offener Berlinale-Bühne sind, sondern, daß Tuttle wort- und tatenbrüchig wurde, indem sie zuerst angemessen auf das kleinkindhafte Mahnschreiben von Tilda Swinton & Co. reagierte, um sich dann aber ausgerechnet vom Filmteam Alkhatibs für ein gemeinsames Foto in wallender Pali-Tücherflut in Szene setzen ließ. Das ist alles nicht verboten, natürlich nicht, aber mindestens der berühmte fehlende Instinkt verrät eben jede gerade noch so herzlich vorgetäuschte Entschlossenheit.

In allem Ernst und aller Einseitigkeit las sich so mancher Empörungsausbruch unserer Filmelite dennoch beinahe witzig. Als Kulturminister Wolfram Weimer, der nun wahrlich nicht frei von Fehlern ist, aber zu Recht anregte, man sollte über die Neuausrichtung der Berlinale inklusive der Intendanz dringend reden, fummelte die dauerempörte Jella Haase ein arg abgegriffenes Hämmerchen aus ihrem feministischen Werkzeugkasten: „Extrem patriarchaler, aggressiver Akt, unglaublich.“ Auch der GELBE BRIEFE-Preisträger Ilker Çatak sprang Tuttle zur Seite und attestierte der Intendantin zu ihrer Verteidigung eher unwichtige Eigenschaften wie Grazie und – natürlich – Haltung, die wutschnaubende Anti-Israel-Deutschland-Rede seines Kollegen, so nannte er ihn kumpelhaft, Alkhatib fiel nach Çataks Einschätzung unter unbedingt schützenswerte Meinungsfreiheit. Da krieg dann selbst ich leichte Beklemmungen, wenn einer auf der Bühne unverhohlen all jenen, die nicht an der Seite Palästinas stünden, drohte, man würde niemanden vergessen ... Letztlich könnte man dieses Gebaren solcher Antizionisten wegschmunzeln, da die Krawall-Aktivisten auf der Bühne noch nicht einmal wußten, wie man eine Fahne richtig herum hält ...

Im übrigen: Daß die erwähnten Briefeschreiber so stark auf Meinungsfreiheit setzen, ist richtig und trotzdem bigott, weil sie genau dieses Grundrecht all den Leuten, die sich eine andere Meinung erlauben, nicht zugestehen. Der von mir geschätzte Philosoph Alexander Grau erkannte im „Cicero“ treffend, daß die Probleme tiefer als „nur“ in Form eines um sich greifenden Antisemitismus liegen, er warf dem „sumpfartigen Kulturbetrieb weitgehende Verwahrlosung“ vor. Und auch sein etwas lautstärkerer Kollege Ulf Poschardt von der „Welt“ beschreibt dieses Empörungsritual auf den Punkt: „Offene Briefe zeigen – so tickt der Kulturbetrieb. Dahinter versammeln sich meistens jene Pfeifen, die Kunst und Kultur nur noch für einen saturierten, wohlstandsverwahrlosten Spießerbetrieb veranstalten.“

Die Berlinale will so weltoffen und modern sein, ist dabei in dieser Debattenverkrampfung eher fortschrittsfeindlich, als hätten sich Kino und die ganze Welt nicht weitergedreht, sie sorgt sich einfach zu verbissen darum, unbedingt ein „politisches Festival“ sein zu wollen. Darum hat jedoch hat keiner gebeten, es sollte, so sehe ich das, allein um das Aufzeigen besten Filmschaffens der Welt gehen. Das können durchaus auch palästinensische oder israelische Filme sein.

Und ich denke schon, daß jemand die Verantwortung dafür tragen sollte, daß aus einem einstigen Flaggschiff der A-Festivals seit mindestens zwei Jahren in Folge ein sehr öffentlicher Ort des – ich übernehme mal die zur Floskel geratene Parole – Hasses und der Hetze geworden ist, daß die Berlinale fortlaufend Schaden nimmt, wenn man sich wiederkehrend sorgt, welche Ausfälle es denn das nächste Mal geben wird. Und die aktuelle Intendantin weiß das, glaube ich, auch selber, daher war das Gefasel von „Bauernopfer“ eben nur Gefasel, und es wäre Tuttle hoch anzurechnen gewesen, wenn sie sich doch gegen ein Weitermachen entschieden hätte, bevor andere über sie vielleicht im kommenden Jahr entscheiden. Das verstünde ich unter Haltung!

Das Gezerre um die Berlinale und deren kontinuierlicher Niedergang sind exemplarisch für die aktuelle Situation in diesem Land. Keine Führungsfigur möchte nach Fehltritten noch Verantwortung übernehmen, es ist grad insgesamt auf wenig Verlaß, am wenigsten auf die gute alte Integrität. Die Chance zu einem ernstgemeinten Neustart der Berlinale bleibt also auch sieben Jahre nach Dieter Kosslick ungenutzt, schade! Aber weil Humor in der Causa Tuttle noch am besten hilft: Immer dann, wenn man gerade denkt, es ist nun wirklich alles zu dieser Angelegenheit gesagt, jede Plattitüde ausgebreitet, jeder Wutspucketropfen versprüht – dann kommt garantiert Katrin Göring-Eckardt um die Ecke ...

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 04.03.2026 ] zur premiere von das geheime stockwerk begrüßt die passage am 6.3. regisseur und hauptdarsteller

  • Ticker

[ 03.03.2026 ] the bride! offeriert das cineplex am 5.+6.3. als of

in der kinowoche ab 5.3. hat das cineplex mavka – die wahre legende mehrfach in der ukrainischen of zu bieten

regisseur ilker çatak und anne-cathrin lessel, künstlerische leiterin & geschäftsführerin vom „lofft – das theater“, verlesen am 5.3. in der passage gelbe briefe

am 5.3. gibt’s im cineplex „enhypen [walk the line summer edition]“

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[ 01.03.2026 ] inklusive eines sektempfangs gibt es am 3.3. im cineplex „giselle“ vom royal ballet

das best of cinema holt am 3.3. in cineplex und regina den brillanten oldboy auf die leinwand zurück

der weedtrain der never ancame macht am 3.3. erneut halt in der kinobar und hat ein gespräch im gepäck

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[ 28.02.2026 ] am 2.3. wird’s beim luru archive erotisch, wenn nero und die huren des römischen reiches + caligula und messalina locken

das regina offeriert marty supreme am 2.3. als of

  • Ticker

[ 27.02.2026 ] als serbisches omu zeigt das cineplex am 1.3. erneut svadba

als of ist am 1.3. im regina epic: elvis presley in concert am start

am 1.3. heißt der sonntagsfilm um 5 im regina sorry, baby

wielka warszawska läuft am 1.3. im cineplex als polnisches omeu

  • Ticker

[ 26.02.2026 ] „twenty one pilots: more than we ever imagined“ spielt das cineplex nochmals am 28.2.

am 28.2.+1.3. erfreuen cineplex und regina (im cineplex am 1.3. auch in ukrainischer fassung) familien mit hoppers-previews, am 1.3. ist die passage dabei

zu fassaden begrüßt die kinobar am 28.2. die regisseurin

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Zum März-PLAYER

[ 26.02.2026 ] Sie haben von der Berlinale bereits viel über den durchgeknallten neuen Film von Gore Verbinski gehört und sind nun gespannt, wie abgefahren GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE wirklich geraten ist? Sie mögen einfach den atemlosen Humor von Christian Clavier und freuen sich daher schon auf dessen neuesten Spaß MONSIEUR ROBERT KENNT KEIN PARDON? Als Fan großen Schauspielerkinos erwarten Sie Ethan Hawkes Performance in BLUE MOON und Carmen Mauras Spiel in CALLE MÁLAGA schon mit Vorfreude? Sie mögen das stilsichere Kino von Paolo Sorrentino und sind daher auf dessen neuesten Film LA GRAZIA gespannt? Für Sie sind die sozialkritischen Filme der Dardenne-Brüder ein Muß, daher planen Sie schon fest den Kinobesuch zu JUNGE MÜTTER ein? Das ambivalente Presse-Echo zum „Goldenen Bären“-Gewinner GELBE BRIEFE hat Sie neugierig gemacht und daher sind Sie bereits gespannt, wie nach DAS LEHRERZIMMER der neue Film von Ilker Çatak tatsächlich geraten ist? Als waschechter Cineast fiebern Sie bereits der Godard-Hommage NOUVELLE VAGUE von Richard Linklater entgegen? Und als Anhänger starken Indiekinos freuen Sie sich bereits auf den in Cannes gefeierten Film PILLION? Wenn Sie darüber hinaus wissen wollen, was die Leipziger Kinos in den kommenden vier Wochen zu bieten haben, dann sollten Sie sich den März-PLAYER schnappen, der ab nächste Woche wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 25.02.2026 ] das luru holt im reich der sinne am 27.2. auf die leinwand zurück

  • Ticker

[ 24.02.2026 ] marty supreme präsentiert das cineplex am 26.2. als of

fans der band interessiert am 26.2. im cineplex „twenty one pilots: more than we ever imagined“

  • Ticker

[ 23.02.2026 ] das horror-doppel mit donis des luru offeriert am 25.2. eine kombo aus weapons + bring her back

der passage-queerBlick hat am 25.2. eine pillion-preview im angebot

blut fließt am 25.2. im cineplex bei einer scream 7-preview

beim kinokränzchen des cineplex tobt am 25.2. die rosenschlacht

  • Ticker

[ 22.02.2026 ] auf spendenbasis gewährt das luru am 24.2. eintritt zu viktor

scarlet interessiert am 24.2. anime-fans in cineplex, passage und regina

  • Ticker

[ 21.02.2026 ] beim luru archive gibt’s am 23.2. ein doppel aus im dutzend zur hölle + abrechnung in san francisco

das regina offeriert dust bunny am 23.2. in der of

  • Ticker

[ 20.02.2026 ] dead of winter spielt das regina am 22.2. als of

der fremde steht am 22.2. im zentrum des sonntagsfilms um 5 des regina

ein fast perfekter antrag steht am 22.2. im fokus einer passage-preview

am 22.2. spürt die passage der architektur des glücks nach

zur preview von marty supreme bitten am 22.2. passage und regina, am 23.2. zieht das cineplex nach

  • Ticker

[ 19.02.2026 ] auf fans der koreanischen rockband the rose wartet am 21.2. im cineplex erneut eine tourdoku

als serbisches omu zeigt das cineplex am 21.2. nochmals svadba

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Rückgrat und Trostlolli

[ 19.02.2026 ] Man muß nicht vor Ort gewesen sein und konnte dennoch erkennen, wie das einstige Festivalflaggschiff Berlinale vor die Hunde gegangen ist beziehungsweise unter die Räder einer politisch einseitigen, ideologisch gefärbten Agenda kam. Das zielt in diesem Fall nicht einmal auf das, wie mir Kollegen berichteten, gewohnt schwache Programm. Und tatsächlich auch nicht auf etwaige Solidaritätsappelle der Festivalleitung in Richtung aller gestreßten Ländern dieser Welt, es geht eher um eine Zustandsbeschreibung und gottlob auch um keimende Hoffnung, denn dieses Mal hat die noch recht frische Intendantin Tricia Tuttle aus meiner Sicht vieles richtig gemacht und keine Verrenkungen hinsichtlich des Nahen Ostens getätigt.

Und auch der aktuelle Jury-Chef Wim Wenders verdient Respekt, in dem er auf die für manche Zeitgenossen scheinbare unverzichtbare und doch immer zu einseitige Frage nach Gaza kurz und prägnant antwortete: „Wir müssen uns aus der Politik raushalten“. Daß das im Umkehrschluß all die BDS-Aficionados wie Tilda Swinton und zahlreiche Kollegen dazu veranlaßte, ein Empörungsschreiben an die Berlinale-Leitung zu verfassen, hat beinahe etwas Niedliches, in jedem Fall Kleinkindhaftes und Wichtigtuerisches. In Cannes, wo das Kino eben noch richtig gefeiert wird, käme Swinton wohl nie auf eine solche Idee, es wäre bei einer privaten Meinung und dem Festhalten am Schampusglas geblieben.

Die Reaktion der Festivalleitung steht für eine sehr vage Hoffnung, eine Rückbesinnung, denn vielleicht fokussiert sich Tuttle wirklich auf das, wofür ein Festival eigentlich gedacht ist. Das muß sich nur noch bei Möchtegernjournalisten wie der Nervensäge und Corona-Petze Tilo Jung rumsprechen, der krakeelt am lautesten derzeit auf dem Festival mit seinem antisemitisch-heischenden Dummgetrommel, vielleicht nimmt ihm Tuttle, indem sie einfach durchhält mit ihrer Stärke, bald die Spielwiese weg. Etwas zu eifrige Kollegen mahnen gleich, Jung keine Akkreditierung mehr zukommen zu lassen, das halte ich für falsch, ein Festival sollte offen für alle sein, Blödquatscher inklusive, sie sollten nur einfach keine größere Resonanz mehr am dafür ungeeignetsten Ort bekommen, die Berlinale sollte sich nicht mehr erklären müssen.

Und überhaupt: Für ein Festival sollen die Filme sprechen. Punkt. Das Kino soll gefeiert werden. Punkt. Die Stars gleich mit. Punkt. Es soll Ausblick auf das weltbeste Filmgeschehen liefern. Punkt. Und die Politik ist einzig dafür da, so etwas gemeinsam mit der Wirtschaft zu ermöglichen. Ansonsten plädiere ich für Verzicht auf politische Pamphlets und für ein im besten Sinne aus sich heraus offenes, neugieriges, filmverliebtes und durchaus auch mal wagemutiges Festival. Klappt das irgendwann auch wieder in Berlin, dann bin ich wieder dabei und kaufe der unerzogenen Heulsuse Jung am Potsdamer Platz einen Trostlolli ...

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

  • Ticker

[ 17.02.2026 ] in der kinowoche ab 19.2. ist g.o.a.t. im cineplex mehrfach in ukrainischer fassung zu sehen

cold storage bietet das cineplex am 19.2. als of

bei freiem eintritt stellt die regisseurin am 19.2. in der passage the earth is as blue as an orange (im omeu) vor

am 19.2. reicht die passage zum ticket von the moment ein getränk

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